Branche

Verpackung & Druck

Konsolidierter Markt, enge Margen — aber Kundenbindung und Cross-Selling fast nie systematisch gesteuert.

Strukturwandel nach Jahren des Wachstums

Die deutsche Verpackungsindustrie ist 2025 in einer neuen Realität angekommen — und die ist strukturell, nicht zyklisch. Nach einer Phase kräftigen Wachstums bis 2022 sank der Produktionswert der Branche auf rund 30 Milliarden Euro (2024). Bis 2026 wird ein weiterer Rückgang auf ca. 26 Milliarden Euro prognostiziert — ein durchschnittliches jährliches Minus von rund 5 Prozent.

Auf der Abnehmerseite verschiebt eine Fusionswelle großer Industrie- und Lebensmittelkonzerne die Verhandlungsmacht weiter zulasten der Verpackungslieferanten. Und mit der EU-Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR), die ab 2026 schrittweise greift, entsteht ein regulatorischer Transformationsdruck, der das gesamte Produktportfolio vieler Unternehmen auf den Prüfstand stellt. In diesem Umfeld entscheidet nicht mehr allein die Produktionseffizienz — sondern die Fähigkeit, Kunden systematisch zu binden und den Vertrieb als strategische Funktion zu führen.

Was wir im Verpackungs- und Druckvertrieb regelmäßig vorfinden

Kundenbindung durch Gewohnheit, nicht durch System

Bestandskunden bleiben, weil der Wechsel aufwendig ist — nicht weil sie aktiv betreut werden. Das ist ein fragiles Fundament, das bei Preisdruck oder Konsolidierung auf Kundenseite schnell bricht.

Cross-Selling bleibt liegen

Kunden, die ein Produkt kaufen, kaufen oft weitere — aber niemand steuert aktiv, welche Kunden welches Potenzial haben. Leistungen werden angeboten, wenn der Kunde fragt. Nicht bevor er fragt.

Keine differenzierte Kundensegmentierung

A-, B- und C-Kunden werden gleich behandelt — gleiche Besuchsfrequenz, gleicher Service-Level, gleiche Kommunikation. Ressourcen fließen nicht dorthin, wo der Hebel am größten ist.

Regulatorik (PPWR) als Vertriebschance ungenutzt

Die PPWR-Anforderungen ab 2026 zwingen Kunden zur Überprüfung ihres Verpackungsportfolios — ein enormes Beratungs- und Entwicklungsfenster für Lieferanten, die proaktiv darauf zugehen. Die meisten tun es nicht.

KI im Vertrieb kaum präsent

Während Produktionsprozesse zunehmend automatisiert werden, bleibt der Vertrieb weitgehend manuell und erfahrungsbasiert — kein datengestütztes Account-Scoring, keine KI-gestützte Potenzialanalyse, kein automatisiertes Follow-up.

Kundenbindung und -entwicklung als steuerbares System

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Kundensegmentierung mit operativer Konsequenz

Wir definieren klare Kriterien, welche Kunden mit welcher Intensität bearbeitet werden — nach Umsatz, Marge, strategischer Bedeutung und Wachstumspotenzial. Aus gleicher Behandlung wird differenziertes Management.

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Cross-Selling systematisch entwickeln

Wir identifizieren, welche Kunden welche Erweiterungspotenziale haben — über Produkte, Formate, Materialien und Dienstleistungen hinweg — und bauen den Prozess, der diese Potenziale aktiv und zum richtigen Zeitpunkt adressiert.

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PPWR als proaktiven Vertriebshebel nutzen

Die regulatorischen Anforderungen der nächsten Jahre sind für gut vorbereitete Lieferanten kein Risiko, sondern ein Türöffner: Wer seine Kunden jetzt bei der Portfolio-Umstellung begleitet, baut Bindung auf, die Wettbewerber nicht kopieren können. Wir bauen den Vertriebsansatz dafür.

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KI als Beschleuniger im Vertrieb

Kundenpotenzialanalyse, automatisierte Gesprächsvorbereitung, Account-Scoring auf Basis von Bestell- und Verhaltensdaten — wir identifizieren die KI-Use-Cases, die in Ihrem Vertrieb wirklich wirken, und begleiten die Einführung praxisnah.

Was Sie konkret von uns bekommen

Stabilere Kundenbasis trotz Marktdruck. Systematisch betreute Kunden bleiben länger, kaufen mehr und wechseln seltener — auch wenn Wettbewerber aggressiver im Preis werden.

Mehr Umsatz aus dem Bestand durch gezieltes Cross-Selling. Das größte Wachstumspotenzial liegt in den meisten Verpackungs- und Druckunternehmen bereits im Kundenstamm — ungehoben, weil kein Prozess existiert, der es systematisch erschließt.

PPWR als Wettbewerbsvorteil. Wer seine Kunden proaktiv durch die regulatorische Transformation begleitet, schafft Bindung und Differenzierung, die reine Preisanbieter nicht replizieren können.

Planbarerer Umsatz in einem rückläufigen Markt. Eine funktionierende Pipeline- und Account-Development-Logik gibt Geschäftsführung und Vertrieb frühzeitig Sicht auf das kommende Geschäft — statt auf Auftragseingang zu hoffen.

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Vertriebsreife als eigenständiger Wettbewerbsvorteil. In einem konsolidierten Markt, in dem sich Produkt und Preis immer weiter angleichen, wird die Qualität des Vertriebs zum Differenzierungsmerkmal — gegenüber Kunden wie gegenüber dem Wettbewerb.

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